🇲🇦 2011 Marokko – Tag 1 – Marrakesch

Um 0730 ging es mit den öffentlichen Verkehrsmitteln auf den Weg zum Flughafen FKB. Erst Straßenbahn, dann wieder Straßenbahn, dann Bus. Relativ umständlich aber doch ohne Probleme. Der Winter hatte sich nun auch in Baden festgesetzt und überall lag Schnee und natürlich war es kalt. Beim Einchecken ergab mein Rucksack 8,5 Kg. Ich hätte also noch was mitnehmen können. Allerdings habe ich nicht mehr gebraucht wie sich später zeigen sollte. Gegen 0930 hob der Flieger ab nach Girona. Wolkendecke durchstoßen und schon mal bisschen Sonne wieder nach langer Zeit sehen. Die Landung in Girona erfolgte bei bestem sonnigen Wetter mit ungefähr 13 Grad, was schon mal eine Verbesserung um 15 Grad war.

Nun begann ein langes warten auf den Anschlussflug, der erst gegen 1800 abfliegen sollte. Zum Glück ist der Flughafen großzügig bemessen mit relativ wenig Personen, dafür viele Plätze zum Sitzen und Liegen und natürlich Raucherbereichen im Securitybereich. Nicht zu vergessen die Steckdosen, mit dem das Netbook auch lange laufen konnte. Einzig die Unsitte überzogene Gebühren fürs WiFi zu verlangen trübte die Warterei. Der Flug hob pünktlich ab, verlief ohne jegliche Besonderheiten und gelangte gegen 2100 am Airport Marrakesch an. Der Airport war relativ neu erbaut und bot schon vom Flugzeug eine interessante Architektur. Zum Einreisen wurde nun ein Formular benötigt. Woher und wohin, was ich selbst gar nicht wusste.

Im Airport wurde Geld abgehoben um wenigstens für den Abend erst mal klar zu kommen. Der Planet hat was von einer Buslinie an den Rand der Medina geschrieben. Die hab ich erst gar nicht gefunden. Ein Nachfragen ergab aber, dass ich genau vor dem Bus stand. Es gab auch noch etwas Zeit um sich den Nikotinspiegel anheben zu können. Der Bus war erstaunlich neuwertig. Die Fahrt dauerte ca. 30 min bis an den Rand des Djemaa el Fna, wo ich auch unverhofft in ein übelstes Menschentreiben entladen wurde, obwohl vorher an der Busstrecke kaum Menschen zu sehen waren. Ich hatte mir vorher die Adresse des Hostels in mein Notizbuch geschrieben und mir die Gegend bei Google Maps angesehen.

Dazu noch eine kleine Zeichnung angefertigt. Mit dem hoffte ich in der Medina von Marrakesch das Hostel zu finden. Erstaunlicherweise klappte das fast auf Anhieb, obwohl alles voller Menschen war. Besonders die waghalsigen Mofafahrer machten mir zu Beginn noch sorgen bis ich gecheckt hatte wie das läuft. In dem äußerst hübschen Hostel gabs erstmal Empfang von Mustafa, der aber irgendwie anders hieß wie sich noch später raus stellen sollte. Andere Brasilianer waren auch grad angekommen, mit denen ich mich erst mal bekannt machte. Darunter war ein Hutdesigner. Nach einem Essen auf dem Dach des Hostels gingen wir zusammen wieder zurück durch die Medina in das Grand Hotel Tazi. Dort sollte es eine Bar mit Bier geben. Nach drei 0,25 L Bier war bei uns Schluss und der Tag beendet.


Nächster Tag…

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