Namibia – Intro

Kurz nach der Rückkehr aus Tasmanien überlegten wir uns wo der nächste Urlaub stattfinden könnte. Wir schauten auf die Weltkarte, aber es gab nicht wirklich írgendein Land was uns wirklich interessierte. In vielen Ländern gibt es zu viele negative Aspekte, die sich mit unserer Art Urlaub zu machen, d.h. zu Reisen nicht vereinbaren lassen. Südamerika kann später mal kommen. Das ist neben Antarktika der einzige Kontinent der mir noch fehlt. Asien ist schwierig mit dem Auto mieten und fahren.

M. kam auf die Idee mit Namibia. Ich hatte erst Abneigung gegen Afrika aber als M. mir die Möglichkeiten zeigte war ich schnell überzeugt. Namibia ist eines der Länder überhaupt um eigenständig durch die Wüste reisen zu können. Das Land ist nicht so sehr entwickelt und gleichzeitig auch ziemlich leer. Daneben gibt es eindrucksvolle Landschaften und eine so gut ausgebaute Infrastruktur das Camping und die Miete von Campingequipment problemlos möglich ist.

Wir entschlossen uns im April für drei Wochen nach Namibia zu fliegen. Der April war somit Herbst und ich fand es als sehr gute Reisezeit. Wir hatten bis auf zwei kurze Schauer zu Beginn in Windhoek und am Ende in der Nähe des Etosha nie Regen sondern immer Sonnenschein und wolkenlosen Himmel. Die Temperaturen bewegten sich zwischen 8 Grad in der Nacht und 37 Grad am Tag. Eigentlich war das immer so, außer das es Nachts mal im Norden auch 20 Grad war. Vorher wäre Regenzeit gewesen und im Winter wäre es mir wahrscheinlich zu kalt zum Campen gewesen.

Wir mieteten also ein Allradfahrzeug mit Dachzelt bei Savannah Car Rental. Das war ein Toyota Hilux mit einem Dachzelt für zwei Personen und kostete in etwa 800 N$ pro Tag. Das war ein weiterer Vorteil der Reisezeit weil sie nämlich Nebensaison ist und das gleiche Fahrzeug gleich mal 1600 N$ in der Hauptsaison gekostet hätte. Die Autovermietung und Rückgabe verlief nahezu problemlos. Ich hatte am Anfang irgendwelche Probleme mit meiner Kreditkarten Onlinezahlung aber irgendwie ging das dann.

Wir suchten uns auch noch einen Flug von Frankfurt aus und nahmen extra nicht den billigsten Flug. Ich glaube es gibt einen Direktflug mir Condor und noch andere günste Flüge. Allerdings entschieden wir uns für Lufthansa über Johannesburg, was etwas Umweg war und uns auch noch wegen einer schlechten Verbindung etwas Nerven kostete. Die Buchung über Expedia ließ uns nur 30 min zum Umsteigen in Johannesburg, wodurch wir unseren Anschlussflug verpassten. Zum Glück gabs gleich einen anderen. Allerdings kam da das Gepäck nicht mit so dass wir später nach dem Mietwagenabholen zurück zum Flughafen mussten. Andere warteten dort seit Stunden auf ihr Gepäck.

Wir wollten erst den ersten Tag im Hotel verbringen, entschieden uns aber spontan im Windhoek Urban Camp zu übernachten. Wir hatten außer einem einzigen Mal nirgends etwas vorher gebucht. Das wäre mit mir auch nicht zu machen gewesen einen Reise komplett vorher in allen Etappen zu buchen. Im April ging das fast ohne Probleme. Nur einmal gabs den Campingplatz nicht mehr und der war verwaist. In der Hauptsaison geht das wahrscheinlich nicht mehr so einfach.

Wir entschlossen uns für die klassische Route von Windhoek nach Süden und dann im Westen nach Norden bis zur Etosha-Pfanne, dann nach Osten und wieder zurück nach Süden nach Windhoek.

Bei der Fahrt absolvierten wir die folgenden Übernachtungsetappen:

  1. Urban Camp Windhoek
  2. Mesosaurus Fossils Campsite
  3. Ais-Ais
  4. Namtib Desert Lodge
  5. Duwisib Guest House
  6. Agama River Camp
  7. Valley of a Thousand Hills Campsite
  8. Spitzkoppe
  9. Aabadi Mountain Camp
  10. Porcupine Camp Kamanjab
  11. Olifantsrus Camp Etosha National Park
  12. Etosha Safari Camp
  13. Copper Guesthouse Tsumeb (Treesleeper Camp in Tsintsabis gibts nicht!)
  14. Erongo Plateau Camp
  15. Monteiro Self-Catering & Camping

Hier gehts zum Reisebericht…

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